Archiv der Kategorie 'Termine und Ankündigungen'

Antifaschistische und antirassistische Aktionen im September

Der Wirbel um den 1. September lässt langsam nach. Viel wird in den nächsten Monaten zur Auswertung zu sagen sein. Das Verbot von drei rechten Kameradschaften in Dortmund, Hamm und Aachen, die Demonstrationsverbote und -Einschränkungen – ganz im Sinne der Extremismustheorie auch gegen Antifaschist_innen – im Stadtgebiet Dortmunds und die Hetze des Oberbürgermeisters und seiner Handlanger formen den Umriss einer neuen Situation, auf die sich auch die Organisierten Antifaschist_innen einstellen müssen.

An anderer Stelle aber geht es weiter wie es immer weiter geht. In der zweiten Hälfte des Septembers sind eine Reihe antifaschistischer Aktionen und Demonstrationen geplant. Außerdem geht der seit Monaten andauernde Protest von Flüchtlingen gegen die Zustände in den Lagern für Asylbewerbern in eine neue Runde. Aber lest selbst: (mehr…)

Antifa-Demo am 31.3. auf 11 Uhr vorverlegt


Am 31.3.2012 findet in Dortmund die Demonstration “Rechte Gewalt unmöglich machen!” statt. Das Dortmunder Antifa-Bündnis ruft dazu auf, in Dorstfeld gegen die dort wohnenden rechten Gewalttäter_innen, insbesondere die Mitglieder der rechten Kameradschaften “Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld” und “Nationaler Widerstand Dortmund” zu demonstrieren. Beginnen wird die Demo an der S-Bahn-Haltestelle Universität. Der Startzeitpunkt wurde auf 11:00 Uhr vorverlegt.
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Info-Veranstaltung und Buchvorstellung

Antifa-Demo gegen rechte Gewalt am 31.03. in DortmundIn der kommenden Woche Veranstalten wir u.A. zusammen mit dem „Bahnhof Langendreer“ & „der_Notstand“, eine Buchvorstellung in Bochum und einen Vortrag in Dortmund.

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Auf nach Münster: Keinen Meter den Nazis!

keinen meter
Gemeinsame Anreise nach Münster: Samstag, 3.3., 8:40 am HBF Ausgang Nord (vorm CineStar)

Am 3. März wollen Nazis durch Münsters Straßen marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen.

Nach wenigen Metern hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch verhindert.

Am 3. März wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen dafür sorgen, dass die Neonazis keinen Meter laufen. Wir wollen dieses Ziel in gemeinsamen Aktionen erreichen. Wir sind solidarisch mit allen, die sich den Neonazis und ihrer rassistischen Hetze entgegen stellen. Wir werden den Neonazis zeigen, dass wir sie weder in Münster noch anderswo dulden.

Aus Verschiedenen Städten in NRW rufen Antifagruppen dazu auf, sich an den Blockaden zu beteiligen. Treffpukte für die Anreise gibt es neben Düsseldorfund Köln auch in Dortmund um 8:40 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhofs, vom CineStar-Kino.

Veranstaltung am 28.02: Nazis im Knast: Wegsperren – und gut is?!

Antifa-Demo gegen rechte Gewalt am 31.03. in Dortmund Am Dienstag, dem 28.02.2012, lädt das Dortmunder Antifa-Bündnis im Rahmen der Vortragsreihe „Was geht mich das an!?“ und der Mobilisierung zur antifaschistischen Demonstration gegen rechte Gewalt am 31.03.2012 in Dortmund, zur Veranstaltung „Nazis im Knast – Wegsperren und gut is`?“ mit der Referentin Heike Kleffner ein. Neben dem Vortrag mit anschließender Diskussion gibt es für Interessierte Flyer und Plakate zur Mobilisierung für die bevorstehende Demonstration. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Dietrich-Keuning-Haus.

Dutzende Überfälle auf die Hirsch-Q, Angriffe gegen das KulturHaus Taranta Babu, Parteibüros, ein Amoklauf gegen Polizeibeamte und der Mord an Mehmet Kubaşık durch den NSU – die Liste der Naziüberfälle in Dortmund ist lang. Eine effektive Strafverfolgung & Verurteilungen von Nazis findet bislang jedoch kaum statt. In den vergangenen Monaten hat das Dortmunder Antifa-Bündnis dies mehrfach aufgezeigt und kritisiert.

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Paradigmenwechsel bei „Schmuddel“-Demo am 31.03. in Dortmund

Am 28. März 2005 wurde der Punk Thomas „Schmuddel“ Schulz von dem damals 17-jährigen Neonazi Sven Kahlin ermordet, weil Thomas die rechten Sprüche des Naziskins nicht unkommentiert stehen lassen wollte. Kurz darauf demonstrierten mehr als 4.000 Antifaschist_innen in Dortmund gegen Neonazis. Dazu hatte ein breites Bündnis antifaschistischer Gruppen aufgerufen. Seither organisieren Dortmunder Antifaschist_innen jedes Jahr eine Demonstration in Gedenken an Thomas Schulz, an der regelmäßig mehrere Hundert Personen teilnehmen. Der alljährliche Aufzug zum Monatswechsel vom März zum April ist weitläufig auch als „Thomas-Schulz-Gedenkdemo“ oder kurz „Schmuddel“-Demo bekannt.

Im Zuge der Nachbereitung der jährlichen Demonstrationen und der Reflexion unserer Erinnerungspolitik, wurde zunehmend eine Diskrepanz zwischen unseren Ansprüchen und Zielvorstellungen auf der einen Seite und der praktischen Entwicklung und öffentlichen Wahrnehmung der Demo, auf der anderen Seite wahrnehmbar. Wir wollen deshalb im Folgenden begründen, weshalb wir die kommende Demo im März 2012 nicht mehr als „Thomas-Schulz-Gedenkdemo“ verstanden wissen wollen.

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Vortrag am 20.11: „Entschwörungstheorie“

Am 20. November findet zum nächsten Mal die Veranstaltungsreihe „Was geht mich das an?“ statt. In Kooperation mit dem Forum gegen Rassismus organisiert das Dortmunder Antifa-Bündnis eine Veranstaltung zur „Entschwörungstheorie“ mit Daniel Kulla.

20.11.2011, 18:30 Uhr im Kulturhaus Taranta Babu
Humboldstr. 44 / Ecke Amalienstr. in Dortmund

Ankündigungstext:

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9. November: Gedenken an die Opfer der Antisemitischen Pogrome 1938

Am 9. November jähren sich die antisemitischen Pogrome von 1938. Antifaschist_innen erinnern in jedem Jahr an die Opfer des antisemitischen Mobs und der Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten.

Der Antifaschistische Impuls Dortmund ruft dazu auf, an der Demonstration in Gedenken an die verfolgten und ermordeten vom 9. November 1938 in Wuppertal teilzunehmen. Die Demonstration startet um 18:00 am Wuppertaler Hauptbahnhof.

Hier geht es zum Aufruf.

Veranstaltung am 18. Oktober: Reinemachen, Razzien und Rassismus: Die Situation in der Nordstadt

Am 18. Oktober findet zum nächsten Mal die DAB-Veranstaltungsreihe „Was geht mich das an?“ statt.
Anfang des Jahres 2011 konnten die Dortmunder_innen eine heftig geführte Diskussion verfolgen, in deren Mittelpunkt die Nordstadt, der Straßenstrich und die neuen Zuwanderer_innen standen.
Einer selten gesichteten Harmonie zwischen SPD und CDU entsprang eine Hetzkampagne gegen Migrant_innen aus Bulgarien und Rumänien, die schnell als Schuldige für Kriminalität, Drogenkonsum und allgemeine Verwahrlosung der Nordstadt ausgemacht wurden. Die lokale Presse war sich dabei nicht zu schade, die offen rassistischen und rechtspopulistischen Äußerungen der Lokalpolitiker_innen unreflektiert wiederzugeben. Als Ziel und Ergebnis musste im Mai der Dortmunder Straßenstrich schließen.
Der Vortrag will versuchen, die Ausgrenzungsmechanismen der Kampagne aufzuzeigen und zu untersuchen.
Die Veranstaltung findet im Raum V2 der Auslandsgesellschaft, Steinstraße 48, statt. Beginn ist 19:30.
Personen, die der rechten Szene zugehören oder mit ihr sympathisieren oder in der Vergangenheit bereits durch rassistische und antisemitische Äußerungen aufgefallen sind, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen untersagt.

Viel los am Wochenende: Gegen Deutschland und seine Nazis

Dieses Wochenende kommen die Widerlichkeiten knüppeldick. Am Freitag wollen Nazis in Unna aufmarschieren, am Samstag in Hamm. Zusätzlich wollen von Samstag bis Montag das Land NRW und die Bundesrepublik Deutschland anlässlich des „Tages der deutschen Einheit“ in Bonn den rassistischen, sozialchauvinitischen und nationalistischen Normalzustand in diesem Land feiern. Wir geben einen Überblick über die Aktionen und rufen dazu auf sich an den Protesten zu beteiligen.

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