Archiv der Kategorie 'Kurzberichte und Dokumentationen'

Polizei verhindert Demonstration gegen NPD-Zentrale

Einkesselung, unbelegte Behauptungen über Straftaten, Recht des Stärkeren – Die polizeilichen Methoden der Antikriegstag-Woche werden auch in Essen gegen antifaschistische Demonstrationen in Stellung gebracht. Ein Bericht der Antifa Essen Z von der heutigen Demonstration gegen die neue Zentrale des NPD Landesverbandes NRW auf antifa-essen.de

Mahnwache in Gedenken an Ousman Sey

Mahnwache Ousman Sey
Am gestrigen Dienstag fand auf dem Friedensplatz eine von einer Einzelperson spontan organisierte Mahnwache statt, um an Ousman Sey zu gedenken und Aufklärung über die Umstände seines Todes im Gewahrsam der Dortmunder Polizei zu fordern. Ca. 50 Leute gedachten an Ousman Sey, verteilten Flugblätter und hielten ein Transparent mit der Aufschrift „Warum starb Ousman Sey?“ hoch. Parallel fand in Frankfurt am Main eine von der Initiative Christy Schwundeck (hier verlinken!: http://initiative-christy-schwundeck.blogspot.de) organisierte Mahnwache für Ousman Sey statt. Auch Aktivist_Innen vom Dortmunder Antifa-Bündnis und vom Transnationalen Aktionsbündnis beteiligten sich an der Dortmunder Mahnwache und nutzten die Gelegenheit, um für die Demo am kommenden Freitag zu werben.

NPD-Stand in Dortmund-Hombruch: Kläglicher Wahlkampfversuch

Am 04. Mai versuchte die NPD im Dortmunder Stadtteil Hombruch um Stimmen bei der kommenden Landtagswahl zu werben. Wie an den Tagen davor unter anderem in Düsseldorf und Bielefeld bauten die16 Neonazis einen Stand auf, zeigten Transparente und versuchten Reden zu halten und Jingles vom Band abzuspielen. Dabei wurden sie jedoch von etwa 30 Antifaschist_innen und Anwohner_innen gestört.

Lautstark wurden die rechten Möchtegern-Politiker_innen angeschrien und mit antifaschistischen Parolen übertönt. Auch für die Flyer der Rechten interessierte sich in Hombruch kaum jemand.
Auch wenn neben dem Essener NPDler Marcel Haliti extra der Parteivorsitzende Holger Apfel aus Sachsen angekarrt wurde – eine erfolgreiche Wahlkampfaktion sieht anders aus.

NPD-Stand in Dortmund-Hombruch

Kurzbericht zur Info-Veranstaltung über extreme rechte in Ungarn

Am Dienstag, dem 12.10., fand in Dortmund die Infoveranstaltung “Rechtsentwicklung, Antisemitismus und extreme Rechte in Ungarn” statt. Dortmund war dabei nur eine Station dieser Veranstaltungsreihe in NRW, weitere Termine folgen in Münster, Bonn, Trier, Koblenz und Mörfelden-Walldorf. Das Dortmunder Antifa-Bündnis organisierte den Vortrag zusammen mit dem Forum gegen Rassismus – Campus Dortmund in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR).

Die Referentin Magdalena Marsovszky, Kulturwissenschaftlerin aus Budapest, sprach über die Rechtsentwicklung und den Antisemitismus in Ungarn und stellte die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation in dem Land dar. Im Anschluss an den Vortrag nutzten die rund 40 Besucher_innen die Gelegenheit zur Diskussion.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Referentin und alle Unterstüzter_innen!

Mehr Infos zu dem Thema auf:
antifa-hungary.blogspot.com

Überarbeitung der Internetseite

Die Internetseite des AID ist grundlegend überarbeitet worden. Ältere Artikel können selbstverständlich nach wie vor über die Kategorien und das Archiv eingesehen werden.

FlashMob in Köln

In Köln wird anlässlich der Hausdurchsuchungen in Dresden und Berlin zu zwei Flashmob-Aktionen am Samstag, den 23. Januar aufgerufen.

Link zum Aufruf bei Indymedia

Update: Bericht über die Flashmobs bei Indymedia

Dresden & Berlin: Polizeirazzien gegen Blockadebündnisse

Dresden & Berlin: Polizeirazzien gegen Blockadebündnisse

Am 19. Januar 2010 fand in Berlin und Sachsen eine Durchsuchungswelle gegen linke und antifaschistische Einrichtungen statt, die die Proteste gegen den Naziaufmarsch am 13.02.2010 in Dresden unterstützen. Unter anderem wurde der Antifa-Laden „Red Stuff“ in Berlin-Kreuzberg und das Infobüro in der Landesgeschäftsstelle der LINKEN in Dresden durchsucht. In Berlin wurden sämtliche Mobilisierungsmaterialien beschlagnahmt, die zu den Protesten gegen den größten europäischen Naziaufmarsch aufrufen. Begründet wird dies im Durchsuchungsbeschluss damit, dass das Aufrufen zu zivilem Ungehorsam und Blockaden ein öffentlicher Aufruf zu Straftaten sei.

Während die Polizei sich in den in den letzten Jahren damit begnügte, den Nazis den Weg durch Dresden frei zuprügeln, geht sie nun zur Vorabkriminalisierung der NazigegnerInnen über.

Wir lassen uns von diesen Repressalien nicht einschüchtern, sondern werden unsere Mobilisierung noch weiter intensivieren.
Es war, ist und bleibt dabei – wo Nazis marschieren, werden wir blockieren!
Jetzt erst recht: am 13.2. auf nach Dresden – gegen Naziaufmarsch und Polizeischikane!

Mehr Informationen: no-pasaran.mobi

Dortmunder Neonazis greifen Linke und Polizisten im Bahnhof an und werden festgenommen

Dresden: Alle Infos in Kürze

Aktion gegen die Hausdurchsuchungen in Dresden und Berlin klick
Razzia in Berlin und Dresden: No Pasaran Mobimaterial beschlagnahmt. klick
Infos zum Vorabendbus: klick
Infoveranstaltungen in Dortmund: klick
Alle Ticketverkaufsstellen für alle Busse des NRW-Mobibündnisses: klick
Internetseiten:
NRW-Mobibündnis: klick | Keine Versöhnung mit Deutschland : klick | No Pasaran: klick

Dortmunder Neonazischläger M. A. Brandt zu 2800 Euro Geldstrafe + 800 Euro Schmerzensgeld verurteilt
siehe auch: Antifa Union Dortmund