Archiv für Februar 2012

Vorsicht Extremisten! Der Verfassungsschutz klärt auf

Alles Extremisten, gewaltätig sind sie auch – der VS informiert.

Ab dem 23. Februar ist in der Dorstfelder Wilhelm-Busch-Realschule eine Ausstellung mit dem Titel „Es betrifft Dich! – Demokratie schützen – Gegen Extremismus in Deutschland“ zu sehen. Die Ausstellung wurde vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) gestaltet und wird von diesem vergeben und betreut.

„Mit Informationstafeln, Multimedia- und anderen interaktiven Elementen sowie in Vitrinen ausgestellten Tat- und Propagandamitteln wird umfassend über die Gefahren aller Extremismusformen in der Bundesrepublik Deutschland aufgeklärt“, schreibt das BfV auf seiner Website zur Ausstellung. Dabei sollen die Besucher_innen über die Wissensvermittlung hinaus auch emotional involviert werden.1 Warum diese Ausstellung nicht in der Lage ist, auf die Probleme die sie ansprechen will eine brauchbare Antwort zu geben, wollen wir in diesem Text darlegen. (mehr…)

Dresden: Weit über 10.000 Menschen auf Antifa-Demo


Weit über 10.000 Menschen demonstrierten am Samstag, den 19.02.2012 in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden gegen Neonazis und Rassismus. Sie folgten einem Aufruf des Bündnis „Dresden Nazifrei“, dem es in den Jahren 2010 und 2011 gelang, den bis dato größten Naziaufmarsch Europas zu blockieren. In diesem Jahr versuchten die Nazis lediglich am 13. Februar einen „Fackelmarsch“ durchzuführen – mit kläglichem Resultat. Aufgrund von starken Protesten und Blockaden konnten sie nur eine sehr kurze Route laufen. Am Samstag, dem Tag ihres obligatorischen Großaufmarsches, tauchten sie gar nicht mehr in Dresden auf. Damit scheint der Naziaufmarsch in Dresden endgültig Geschichte zu sein. Dass dieses Ziel im vierten Jahr der bundesweiten antifaschistischen Mobilisierung so nah scheint, hatten wir uns 2009 noch nicht träumen lassen. (mehr…)

Veranstaltung am 28.02: Nazis im Knast: Wegsperren – und gut is?!

Antifa-Demo gegen rechte Gewalt am 31.03. in Dortmund Am Dienstag, dem 28.02.2012, lädt das Dortmunder Antifa-Bündnis im Rahmen der Vortragsreihe „Was geht mich das an!?“ und der Mobilisierung zur antifaschistischen Demonstration gegen rechte Gewalt am 31.03.2012 in Dortmund, zur Veranstaltung „Nazis im Knast – Wegsperren und gut is`?“ mit der Referentin Heike Kleffner ein. Neben dem Vortrag mit anschließender Diskussion gibt es für Interessierte Flyer und Plakate zur Mobilisierung für die bevorstehende Demonstration. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Dietrich-Keuning-Haus.

Dutzende Überfälle auf die Hirsch-Q, Angriffe gegen das KulturHaus Taranta Babu, Parteibüros, ein Amoklauf gegen Polizeibeamte und der Mord an Mehmet Kubaşık durch den NSU – die Liste der Naziüberfälle in Dortmund ist lang. Eine effektive Strafverfolgung & Verurteilungen von Nazis findet bislang jedoch kaum statt. In den vergangenen Monaten hat das Dortmunder Antifa-Bündnis dies mehrfach aufgezeigt und kritisiert.

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Keinen Meter den Nazis – – Mobiveranstaltung zur Blockade des Naziaufmarsches in Münster

keinen meter

Am 3. März 2012 wollen Neonazis aus dem Spektrum von Autonomen Nationalist_innen und Freien Kameradschaften in Münster aufmarschieren. Sie versuchten dies zuletzt 2006 – und mussten zwei Niederlagen hintereinander erleben. Zuerst wurden sie nach wenigen Metern blockiert und mussten nach hause fahren – im zweiten Anlauf konnten sie dann nur mit deutlich weniger Teilnehmer_innen durch einen Vorort demonstrieren.

Nach fast 6 Jahren wollen es die Neonazis nun erneut versuchen. Eine Gruppe namens “Nationale Sozialisten Münster” (NASOMS) will mit Unterstützung von Neonazis aus Hamm und dem Ruhrgebiet einen Aufmarsch organisieren. Mit einer reichlichen Ladung Pathos kündigt Anmelder Sascha Krolzig aus Hamm an, den “roten Sumpf” in Münster auszutrocknen.

Um den Aufmarsch zu verhindern, den Münsteraner Nazis zu zeigen, dass sie dort keinen Fuß fassen können und dem Spektrum von „Autonomen Nationalist_innen“ und „Freien Kameradschaften“ mal wieder einen Dämpfer zu verpassen rufen in Münster sowohl Antifagruppen als auch andere Zivilgesellschaftliche Gruppen zum Blockieren des Aufmarsches auf.

Um auf die maßgeblichen Organisator_innen des Naziaufmarsches aufmerksam zu machen, findet in Hamm am Vorabend der Blockaden eine Demonstration gegen die örtliche Naziszene statt.

Wir werden aus dem Ruhrgebiet und Rheinland gemeinsam mit dem Zug um zusammen die Neonazis zu blockieren. Wir wollen uns schon im Zug treffen, um währden der Anreise und den ganzen Tag über gemeinsam Handlungsfähig zu sein. Um über die Anreise und vor allem die geplanten Aktionen am 3. März in Münster zu informieren, findet am 23. Februar eine Mobilisierungsveranstaltung im Langen August in Dortmund statt.

23. Februar 2012, 19 Uhr, Langer August (Braunschweiger Str. 22, Dortmund Nordstadt)

Personen, die der rechten Szene zugehören oder mit ihr sympathisieren oder in der Vergangenheit bereits durch rassistische und antisemitische Äußerungen aufgefallen sind, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen untersagt.

Letzte Infos: Großdemo am 18.02. in Dresden

Die Anmeldung für den jährlichen Trauermarsch am 18. Februar hat die JLO zurückgezogen. Allerdings kann und muss am Samstag mit mehr oder weniger organisierten Nazis in Dresden gerechnet werden.
Doch es steht so gut wie fest: Der jährliche Großaufmarsch der Nazis in Dresden scheint Geschichte zu sein.

Wir haben sie blockiert!

Dank der Spektren übergreifenden Zusammenarbeit, der Transparenz unserer Aktionen und dank unserer Entschlossenheit und unseres Mutes!

Da eine Mobilisierung der Nazis nach Dresden am Wochenende nach bisherigen Erkenntnissen nicht stattfindet, wird zu einer lautstarken Demonstration, die sich gegen Repression und Kriminalisierung antifaschistischen Engagements, aber auch gegen jeden Geschichtsrevisionismus wendet, aufgerufen. Diese wird 11 Uhr am Hauptbahnhof starten und quer durch die Stadt bis zum Haus der Begegnung führen, dass am 19. Februar 2011 im Nachgang der erfolgreichen Blockaden rabiat und illegal gestürmt wurde.
Die Demo thematisiert außerdem das authoritäre Demokratieverständnis und die Repression gegen Antifaschist_innen in Sachsen. Dazu organisiert sich ins Besondere der sog. „extrem_ist_in“ Demoblock.

Lasst uns gemeinsam den Sack zu machen und einen der größten Naziaufmärsche aus den Terminkalendern streichen. Alle guten Dinge sind drei!

Wichtige Informationen auf einem Blick:

Demoroute für den 18.02.:
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Zum vergrößern, rechtsklick und Grafik anzeigen!

Ticker
http://ticker.dresden-nazifrei.com
http://wap.dresden-nazifrei.com
Twitter-Kanal

Infotelefon:
0351 – 418 88 922

Coloradio Frq: 98.4 & 99.3
18. Februar ab 12 Uhr

Ermittlungsausschuss:
0351 – 899 60 45 oder
Ausschließlich Melden von Festnahmen!

Demo-Sanis:

0177 – 621 82 42

31. März: Demonstration gegen rechte Gewalt

Rechte Gewalt unmöglich machen
Am 31. März findet in Dortmund eine Demonstration gegen rechte Gewalt statt. Wir wollen in diesem Zusammenhang auf die Aktualität und die Dimensionen rechter Gewalt hinweisen und die tiefe Verankerung rechter Ideologien in der Gesellschaft thematisieren. Darüber hinaus wollen wir mit dieser Demonstration auch das Ignorieren und Verleugnen von Phänomenen und Ausprägungen (alltäglicher) rechter Gewalt in den Fokus rücken sowie an die Opfer dieser Gewalt erinnern. Die Demonstration wird im Stadtteil Dortmund-Dorstfeld stattfinden. Dort wohnen viele der Neonazis, die seit Jahren in Dortmund für eine Welle rechter Gewalttaten verantwortlich zeichnen. Anlass ist der siebte Todestag des Punks Thomas Schulz, der im Jahr 2005 von einem Neonazi erstochen wurde.

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Demonstration – Wir können auch anders!

Wir können auch anders – Widerstand gegen Cops, Staat und Repression

Immer da wo Menschen sich den Verhältnissen von Herrschaft und Ausbeutung widersetzen, steht ihnen ein riesiges Aufgebot der Polizei gegenüber, das mit Schlagstöcken, Reizgasen, Hundestaffeln und auch Schusswaffen auftritt. Am internationalen Tag gegen Polizeibrutalität werden aus diesem Grund tausende Menschen auf die Straßen gehen.

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Naziaufmarsch in Soest? Verhindern!

In Soest wollen am Wochende Neonazis Aufmarschieren. Anlass ist die Urteilsverkündung gegen einen Jugendlichen, der auf einer Abi-Vofifete im Januar 2011 einen anderen Gast der Party erstochen hat. Wir rufen dazu auf sich an den Aktionen gegen den Aufmarsch zu beteiligen und dokumentieren an dieser Stelle der Aufruf der Antifaschistischen Aktion Soest: (mehr…)

Prozess wegen schwerer Körperverletzung

Prozess wegen schwerer Körperverletzung. DerWesten.de berichtet über den anstehenden Prozess gegen einen Mann, der am Nordmarkt eine Prostituierte mit einem Messerin den Bauch stach und sie aus dem Fenster seiner Wohnung warf. klick.