Archiv für November 2011

„Nicht für möglich gehalten“ – Die konsequente Nichtbeachtung rechter Gewalt

Seit wenigen Tagen werden immer mehr Details über die Morde und Bombenanschläge der sich selbst als „Nationalsozialistischer Untergrund“ bezeichnenden Neonazigruppe bekannt. Nachdem eine von ihnen genutzte Garage 1998 von der Polizei durchsucht und dabei größere Mengen Sprengstoff gefunden wurden tauchten die drei bisher bekannten MörderInnen ab und starteten eine Mords- und Anschlagsserie. Traurige Bilanz der Taten, die der Gruppe bisher zugeordnet werden: Mindestens 10 Tote und eine zweistellige Zahl Verletzter. Für Politiker_innen, staatliche Stellen und das Gros der deutschen Medien etwas das „man sich so nicht habe vorstellen können“1 (mehr…)

Döner-Mörder zufällig in Dortmund?

DerWesten.de berichtet über mögliche Verbindungen der Zwickauer Terrorzelle nach Dortmund.

Castor 2011 – Was passiert im Wendland?

Was ist der Castor?

Am 24. November startet in Valognes, Frankreich, ein Transport mit Hochradioaktivem Material nach Gorleben in Niedersachsen. Vor über 40 Jahren wurde beschlossen in der Stadt an der Elbe ein Endlager für solche Abfälle zu bauen. In einem alten Salzstock soll der Strahlenmüll für tausende Jahre versenkt werden. Seit der Entscheidung, in Gorleben Atommüll zu Lagern, ist der Kampf gegen das Endlager ein wichtiges Thema linker Politik. (mehr…)

Mordeten Thüringer Neonazis auch in Dortmund?

Eine Neonazistin und ihre beiden mittlerweile toten Gesinnungsgenossen stehen im Verdacht, über mehr als ein Jahrzehnt einer rechten Terrororganisation angehört zu haben, die Bundesweit für Morde an Migrant_innen und einer Polizistin verantwortlich sein soll. Auch in Dortmund sollen sie einen Menschen erschossen haben.
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Vortrag am 20.11: „Entschwörungstheorie“

Am 20. November findet zum nächsten Mal die Veranstaltungsreihe „Was geht mich das an?“ statt. In Kooperation mit dem Forum gegen Rassismus organisiert das Dortmunder Antifa-Bündnis eine Veranstaltung zur „Entschwörungstheorie“ mit Daniel Kulla.

20.11.2011, 18:30 Uhr im Kulturhaus Taranta Babu
Humboldstr. 44 / Ecke Amalienstr. in Dortmund

Ankündigungstext:

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9. November: Gedenken an die Opfer der Antisemitischen Pogrome 1938

Am 9. November jähren sich die antisemitischen Pogrome von 1938. Antifaschist_innen erinnern in jedem Jahr an die Opfer des antisemitischen Mobs und der Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten.

Der Antifaschistische Impuls Dortmund ruft dazu auf, an der Demonstration in Gedenken an die verfolgten und ermordeten vom 9. November 1938 in Wuppertal teilzunehmen. Die Demonstration startet um 18:00 am Wuppertaler Hauptbahnhof.

Hier geht es zum Aufruf.