Archiv für Januar 2011

Infoveranstaltung in Mülheim – Letzter Termin für Kartenverkauf

Am morgigen Dienstag, den 1. Februar 2011, findet im AZ Mülheim eine weitere Infoveranstaltung zur Fahrt nach Dresden statt.

Dies ist gleichzeitig die letzte Gelegenheit Tickets für den Dortmunder Bus nach Dresden zu kaufen.

“WAS GEHT MICH DAS AN!?” erfolgreich gestartet

Am 18. Januar begann die Vortragsreihe “WAS GEHT MICH DAS AN!?” des Dortmunder Antifa-Bündnisses (DAB). Zum Auftakt hielt ein Referent der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland den Vortrag “Vertrieben, verfolgt, vergessen – die Kontinuität des Antiziganismus” im Kulturcafé Taranta-Babu im Dortmunder Klinikviertel. Inhaltlich setzte sich der Vortrag mit den Stereotypen und der Geschichte des Antiziganismus auseinander und versuchte, deren Funktionsweisen und Kontinuitäten aufzuzeigen.

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung so gut angenommen wurde und wünschen uns weiterhin eine spannende Diskussionskultur zu antifaschistischen Themen.

Weiter geht es am 15. Februar mit dem Vortrag “Recht extrem – Die Extremismustheorie und ihre Auswirkungen” des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland.

Infoveranstaltung für Dresden in Dortmund

Am kommenden Freitag, dem 21.01., wird das Dortmunder Antifa Bündnis (DAB) im Rahmen der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 19. Februar einen Infovortrag veranstalten. Dieser findet in Kooperation mit dem Bündnis NO-PASARÀN NRW statt.

Beginnen wird der Vortrag um 19:30 Uhr im Langen August, Braunschweiger Straße 22. Neben Infos zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch wird es dort auch die heiß begehrten Tickets für den Bus nach Dresden geben.

Ein Ticket für den Bus nach Dresden kosten 20€. Bitte bringt das Geld mit, wir werden wegen des Andrangs keine Reservierungen annehmen.

Infoveranstaltungen zu Dresden


Alle die aus Dortmund und Umgebung nach Dresden fahren möchten, haben an folgenden Terminen die Gelegenheit sich über die Anreise mit dem Bus des Dortmunder Antifa Bündnis und die Aktionen in Dresden zu Informieren:

  • 13. Januar, 19:30: SZ Bochum
  • 21. Januar, 19:30: Dortmund, Langer August
  • 30. Januar, 18:00: AKZ Recklinghausen
  • 1. Februar, 20:00: AZ Mülheim

Leider gibt es im moment noch keine Karten zu kaufen, sobald der Verkauf beginnt werdet ihr an dieser Stelle informiert. Haltet euch auf den laufenden und checkt regelmäßig dab.nadir.org und die Homepage von No Pasarán NRW. Bei Fragen schreibt an dab-info@nadir.org.

Antifa-Veranstaltungsreihe 2011 in Dortmund

Neues Jahr und gleich geht es los! Das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) wird im ersten Quartal des Jahres 2011 eine antifaschistische Vortragsreihe unter dem Motto „Was Geht mich das an?“ veranstalten, bei der jeweils am dritten Dienstag im Monat ein Vortrag stattfinden soll. Veranstaltungsort ist das Kulturcafé Taranta Babu.

Die ersten drei Themen (Januar bis März) sind:

  • Vertrieben Verfolgt Vergessen – die Kontinuität des Antiziganismus (18.01.2011)
  • Recht extrem – Die Extremismustheorie und ihre Auswirkungen (15.02.2011)
  • Solidarität als „Waffe“, die Arbeit und Hintergründe der Roten-Hilfe (15.03.2011)

Bei den Veranstaltungen arbeiten wir mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland und der Bildungsinitiative Münsterland zusammen, welche seit Jahren linkspolitische Bildungsarbeit leisteten.

Beginn der Veranstaltungen ist immer um 19:30 Uhr. Neben den Vorträgen und Diskussionen bieten wir Euch vegane Snacks und leckere Getränke gegen Spende. Des Weiteren können die einzelnen Veranstaltungen für Euch als erste Anlaufstelle dienen, wenn ihr persönlichen Kontakt zu Dortmunder Antifaschist_innen sucht und Interesse an linksradikaler Politik in Dortmund habt.


Veranstalter ist das Dortmunder Antifa Bündnis in Zusammenarbeit mit der Bildungsinitiative Münsterland und dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.
Kontakt: dab-info@nadir.org
dab.nadir.org

Antifa Actiondays in Wuppertal

Vom 27. bis zum 29. Januar finden in Wuppertal Actionsdays gegen einen Naziaufmarsch statt.

27. Januar: Gedenkveranstaltung für NS-Opfer in Vohwinkel.
28. Januar: Kommt zur Vorabenddemo: „Für einen konsequenten Antifaschismus.“
29. Januar: Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Elberfeld.
Convergence Center am Samstag und Sonntag im AZ Wuppertal.

ConnAct



Am 14. und 15. Januar findet in der Alten Feuerwache in Köln eine Antifaschistische Konferenz von & für Akteure antifaschistischer Politik statt.

Infos gibts unter antifa-konferenz.de

No Pasaran! Von Dortmund nach Dresden, einen Naziaufmarsch verhindern.

Wie schon 2010 mobilisieren auch im Februar 2011 antifaschistische Gruppen aus NRW gemeinsam nach Dresden. Dort wollen wir das wiederholen, was schon einmal funktioniert hat: Europas größten Naziaufmarsch mit vielfältigen Blockaden verhindern.

Aus Dortmund wird ein vom Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) organisierter Bus nach Dresden fahren. An dieser Stelle gibt es in Kürze mehr Informationen über die Anreise, den Ticketverkauf und Infoveranstaltungen in Dortmund und den umliegenden Städten.

Auf der Internetseite des „No Pasaran NRW“ – Bündnis findet Ihr weitere Informationen zu Bussen aus anderen Städten. Dort könnt Ihr auch den Aufruf „Nazis blockieren – Extremismusquatsch und Opfermythen bekämpfen“ lesen.

250 Menschen auf Solidaritätsdemo

Am 18.12.2010 demonstrierten bis zu 250 Menschen in Dortmund gegen Nazi-Terror und für Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt. Aufgerufen hatte das Dortmunder Antifa Bündnis (DAB). Anlass für die Demonstration war der Überfall von Mitgliedern der “Skinheadfront-Dortmund-Dorstfeld” am Samstag, dem 11.12.2010, auf die Kneipe “Hirsch-Q”.

Gegen 16:00 Uhr sammelten sich nach und nach bis zu 250 Menschen an den Katharinentreppen vor dem Dortmunder HBF. Nach kurzer wetterbedingter Verzögerung startete die Demonstration. Dabei wurde mit einem Redebeitrag über “Kategorie C” informiert. Die Demo startete in Richtung Hirsch-Q über den Wall, auf diesem wurde auf der Höhe des alten Postgebäudes über den Neonazianwalt und das “pro-NRW”-Mitglied André Picker informiert. An der “Hirsch-Q” angekommen, wurde eine erste Zwischenkundgebung abgehalten. In Redebeiträgen wurde über den Tathergang informiert sowie die anliegenden Geschäfte und Kiosks zur Solidarität mit der Kneipe und den Opfern des Angriffs aufgerufen. Zudem wurde eine Pressemitteilung der Kneipe “Hirsch-Q” vorgelesen, die im Wesentlichen auf einer Stellungnahme der genannten Kneipe basiert. In dieser wurde die Tatsachen verdrehende Berichterstattung seitens Polizei und Lokalpresse und das mangelnde Problembewusstsein der Stadt Dortmund im Umgang mit Neonazis kritisiert.

Danach zog die Demonstration lautstark in Richtung des Museums am Ostwall (MaO), wo eigentlich am selben Tag eine Veranstaltung des “UZ-Dortmund” stattfinden sollte. Diese musste jedoch aufgrund der bürokratischen Nutzungsvereinbarung der Stadt Dortmund abgesagt werden. Ein Redebeitrag ging kurz auf das mangelnde Interesse der Stadt an junger, kreativer, unkommerzieller und alternativer Kultur ein. Von dort aus ging es weiter zur Abschlusskundgebung auf dem Friedensplatz. Hier boten die Aktivist_innen des UZDO eine mobile Küche für alle (KüfA) an und versorgten die Demonstranten_innen mit warmen Essen und Getränken.

Die gesamte Demo über wurde auf das mangelnde Problembewusstsein der Stadt sowie der Polizei hingewiesen. Die Polizei hingegen versuchte durch ein Spalier und erneut mit übertriebenen Auflagen das Auftreten der Demonstration und dessen Anliegen zu kriminalisieren. Zudem wurde immer wieder damit gedroht, einzelne Menschen aus der Demo zu ziehen sowie den Lautsprecherwagen und dessen Besatzung anzugehen. Trotz des schlechten Wetters und der kurzen Mobilisierung freuen wir uns, dass es rund 250 Menschen geschafft haben die Demonstration kraftvoll zu unterstützen. Entschuldigen wollen wir uns an dieser Stelle für die recht lange Wartezeit am Startpunkt.

Am selben Tag sollte außerdem ein Weihnachtskonzert der Rechtsrock-Band “Kategorie-C” im Raum Dortmund stattfinden. Dies musste allerdings Dank der Intervention von Antifaschist_innen in einer Ersatzlokalität in Oberhausen stattfinden.

Die Ereignisse in den vergangenen Tagen haben uns erneut aufgezeigt, dass wir uns nicht auf Erfolgen ausruhen können, sondern dass sich nur durch langfristige antifaschistische Arbeit Änderungen ergeben werden.

Infos: dab.nadir.org