Archiv für Juli 2010

Korrektur zum Bericht “Naziübergriff am 19. Juli an der Möllerbrücke”

Leider mussten wir feststellen, dass die Informationen zum Übergriff auf den Punk, die uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vorlagen, falsch waren.

Hierzu stellen wir richtig: Es waren KEINE Angreifer_innen aus dem extrem rechten Milieu, die den Punk am 19. Juli tätlich angegriffen haben.

Aus diesem Grund wurde der Artikel bis auf Weiteres entfernt.

Wir bemühen uns darum, die eigentlichen Umstände des Übergriffs und der Informationsvermittlung zu klären und informieren Euch sobald wie möglich über den Vorfall.

Das alles macht es für das Opfer nicht besser und wir wünschen ihm weiterhin alles Gute.

Infos zur „pro NRW“-Kundgebung am Samstag

Was geht am Samstag?
Am Samstag, dem 17. Juli, will die selbsternannte „Bürgerbewegung Pro NRW“ in Dortmund-Hörde eine Kundgebung gegen eine im Bau befindliche Moschee in Dortmund Hörde abhalten. Nachdem sich Pro NRW zuletzt im Landtagswahlkampf mit einer groß angekündigten Kundgebungstour lächerlich gemacht hat, versuchen sie nun erneut in der Region Fuß zu fassen.

Wer ist Pro NRW?
Mit der „Bürgerbewegung Pro NRW“ soll das Erfolgsmodell von Pro Köln auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgedehnt werden. Zwar gibt es außerhalb des Rheinlandes bislang nur einzelne Kreisverbände der Partei, Ziel ist jedoch die landesweite Verankerung und der Einzug in den Landtag. Die Strategie ist überall dieselbe: Lokale Konflikte werden aufgegriffen und zugespitzt, um das rassistische Potential vor Ort zu mobilisieren. Das Vorbild der Schweizer Kampagne zum Minarettverbot im Blick, gewinnt jedoch zunehmend das Globalthema „Wir gegen den Islam“ an Bedeutung. So auch in Hörde: Pro NRW versucht mit ihrer Agitation gegen die Moschee bei den Anwohner_innen auf gesellschaftlich vorhandene Ressentiments gegen als „fremd“ wahrgenommene Menschen zurückzugreifen.

Die Facts:
Pro NRW wird sich um 12 Uhr an der Kreuzung Benninghofer Straße / Goymark treffen. Die Veranstaltung soll um 15 Uhr beendet werden. Pro NRW erwartet bis zu 200 Sympathisant_innen zu ihrer Kundgebung.

Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus veranstaltet zwischen 12 und 14 Uhr eine Kundgebung am Clarenberg.

Das Bündnis Dortmund stellt sich quer will um 11 Uhr am Hörder Bahnhof mit einer Demonstration zur Kundgebung des Arbeitskreises ziehen. Hier rechnet man ebenfalls mit 200 Teilnhemer_innen.

Was tun?
Das Dortmunder Antifa-Bündnis ruft dazu auf, sich an den Protesten zu beteiligen. Vom Antifaschistischen Medienzentrum wird es, wie auch bei vergangenen Antifaprotesten, einen Ticker geben, den ihr hier abrufen könnt. Nutzt die angemeldeten Kundgebungen als legale Anlaufpunkte und versucht so nah wie möglich an die Rassist_innen von Pro NRW heranzukommen, um ihre Kundgebung ein weiteres Mal zum Desaster zu machen.

S5-Rückblick auf den September 2009:

200 bei Protest gegen die Nazikundgebung: s4.blogsport.de

Gegen die Nazi-Kundgebung am 8. Juli 2010

Am kommenden Donnerstag, dem 8. Juli, wollen Dortmunder Neonazis ab 18.30 Uhr eine Kundgebung oberhalb der Freitreppen gegenüber dem Hauptbahnhof abhalten. Nachdem Dortmunder Antifaschist_innen die Stadt dazu bewegen konnten, den Nazis das Haus wegzukaufen, indem sich das „Nationale Zentrum“ – ein regelmäßiger Treffpunkt und Veranstaltungsort für zahlreiche extrem rechte Vorträge – befindet, zeigen sie sich mächtig echauffiert und gehen gleich mal auf die Straße, um ihrem Ärger Luft zu machen.

Das Dortmunder Antifa-Bündnis ruft dazu auf, die Nazi-Kundgebung in der Dortmunder Innenstadt zu stören. Kleidet euch unauffällig. Polizisten sind auf schwarze Kapuzenpullis und Windbreaker geeicht, es gibt keinen Grund es ihnen so einfach zu machen. Wenn ihr Sachen mitbringen wollt, die euch nützlich erscheinen (Pfeifen, Vuvuzelas, Transpis usw.), dann packt die Sachen in Einkaufstüten, damit rennen in der City auch tausende anderer Leute herum.

Passt auch abseits der Aktion auf euch auf. Die Dortmunder Nazis streunen ebenfalls des Öfteren zivil um die Veranstaltung herum.

Nazi-Kundgebung stören!

Auf zu neuen Taten! – Das S4 Bündnis ist am Start

Auch in diesem Jahr sind wir wieder angetreten, den Naziaufmarsch zum Antikriegstag zu verhindern. Ein Bündnis aus Antifa- und anderen linken Gruppen hat sich zusammengefunden, um als Nachfolger des S5-Bündnisses aktiv zu werden.

Wir stecken schon seit letztem Jahr wieder in den Vorbereitungen, um den Nazis ihr Event kaputt zu machen. Vom S4-Bündnis wird dafür wieder die nötige Infrastruktur gestellt werden. Vorab wird es von unserer Seite eine Demonstration geben, die die Kräfte bündeln und als Sammelpunkt dienen soll. Die hard facts dazu bekommt ihr in Kürze. Mobi-Material ist bereits vorhanden und wird ebenfalls zeitnah verschickt. Material für die virtuelle Mobilisierung wird euch ebenfalls demnächst zur Verfügung stehen. Haltet Euch auf dem Laufenden unter:

s4.blogsport.de