Polizei verhindert Demonstration gegen NPD-Zentrale

Einkesselung, unbelegte Behauptungen über Straftaten, Recht des Stärkeren – Die polizeilichen Methoden der Antikriegstag-Woche werden auch in Essen gegen antifaschistische Demonstrationen in Stellung gebracht. Ein Bericht der Antifa Essen Z von der heutigen Demonstration gegen die neue Zentrale des NPD Landesverbandes NRW auf antifa-essen.de

PM: Antifa-Bündnis begrüßt Gedenken an Mehmet Kubaşık und erinnert an die Versprochene Gedenktafel für Thomas Schulz

Am Montag, den 24. September, wird in der Mallinckrodtstraße ein Gedenkstein für den von Neonazis ermordeten Mehmet Kubaşık eingeweiht. Das Dortmunder Antifa-Bündnis mahnt an, auch dem durch einen Neonazi ermordeten Punk Thomas “Schmuddel” Schulz endlich angemessen zu gedenken. (mehr…)

DAB-PM: Neues Sammelbecken für Neonazis in Dortmund?

Wenige Wochen nach dem Verbot des „Nationalen Widerstands Dortmund“ durch den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger taucht im Internet nun die Präsenz eines angeblichen Dortmunder Ablegers der Partei „Die Rechte“ auf.

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Antifaschistische und antirassistische Aktionen im September

Der Wirbel um den 1. September lässt langsam nach. Viel wird in den nächsten Monaten zur Auswertung zu sagen sein. Das Verbot von drei rechten Kameradschaften in Dortmund, Hamm und Aachen, die Demonstrationsverbote und -Einschränkungen – ganz im Sinne der Extremismustheorie auch gegen Antifaschist_innen – im Stadtgebiet Dortmunds und die Hetze des Oberbürgermeisters und seiner Handlanger formen den Umriss einer neuen Situation, auf die sich auch die Organisierten Antifaschist_innen einstellen müssen.

An anderer Stelle aber geht es weiter wie es immer weiter geht. In der zweiten Hälfte des Septembers sind eine Reihe antifaschistischer Aktionen und Demonstrationen geplant. Außerdem geht der seit Monaten andauernde Protest von Flüchtlingen gegen die Zustände in den Lagern für Asylbewerbern in eine neue Runde. Aber lest selbst: (mehr…)

NPD-Wahlkampftour floppt auch in der Nordstadt

Die Neonazi-Partei NPD hat mit ihrer vollmundig angekündigten „Deutschlandfahrt“ auch in der Dortmunder Nordstadt kein Bein an den Boden bekommen. Etwa 15 Rechte hatten den Weg zum Nordmarkt gefunden, wo sie in einen von der Polizei abgesperrten Bereich am Rande des Platzes gewiesen wurden. 150 Menschen übertönten die Kundgebung am Nordmarkt mit Parolen und Lärm, so dass von den Redebeiträgen wenig zu verstehen war. Nach einer knappen Stunde beendeten die Neonazis ihre Kundgebung. Für 16:00 Uhr ist eine weitere Kundgebung auf dem Huesmanplatz in Bochum angekündigt, auch dort soll es Protestaktionen geben.

250 fordern Aufklärung: Warum starb Ousman Sey?

Dortmund, 20.7. Am heutigen Freitagabend haben 250 Menschen auf einer Demonstration durch die Innenstadt die Aufklärung der Todesumstände von Ousman Sey gefordert. Unter dem Motto “Warum starb Ousman Sey?” gedachten sie des aus Gambia stammenden Ousman Sey, der am 7. Juli im Polizeigewahrsam gestorben ist. Zuvor hatte er zwei Mal einen Krankenwagen gerufen, weil er sich schlecht fühlte. (mehr…)

DEMO: Warum starb Ousman Sey? – Letzte Infos

Die heutige Demonstration dient dazu, mehrere Kundgebungen miteinander zu verbinden, Öffentlichkeit für den Fall herzustellen und Solidarität mit den Angehörigen von Ousman Sey auszudrücken. Die Kundgebungen halten wir an Orten, an denen Verantwortliche sitzen und von denen wir fordern, dass sie zügig und transparent die Umstände des Todes von Ousman Sey aufklären.

Wir freuen uns, dass viele verschiedene Leute die Forderungen der Demonstration teilen und ihre Teilnahme zugesagt haben. Eine Delegation des Kölner “No Border Camps” wird ebenfalls an der Demonstration teilnehmen.

Bitte denkt alle an den traurigen Hintergrund der Demonstration und verhaltet Euch entsprechend. Wir wollen heute gezielt an den Orten der Kundgebungen Fragen an die Verantwortlichen stellen. In Richtung Polizei geht es darum, genau diejenigen Beamt_innen in die Verantwortung zu nehmen, die an den Ereignissen beteiligt waren – und nicht die die Demonstration begleitenden Polizeibeamt_innen.

Die Demonstration endet an der Reinoldi-Kirche in der Dortmunder Innenstadt.

Nazis aus der Nordstadt jagen!

Keine NPD-Kundgebung am Nordmarkt!

Am Samstag will die NPD mit ihrem Wahlkampfmobil „Flagschiff Deutschland“ in der Dortmunder Nordstadt auftreten. Ausgerechnet auf dem Nordmarkt will der legale Arm des „NSU“ ab 11 Uhr seine rassistische Propaganda verbreiten. Ihr Ziel ist es offenbar in der migrantische geprägten Nordstadt und unweit des Tatorts des Mordes an Mehmet Kubaşık zu provozieren. Wähler werden Sie durch ihren Auftritt wohl kaum überzeugen.

Auch aus historischen Gründen ist es unerträglich, dass die NPD auf dem Nordmarkt eine Kundgebung abhalten darf. Ein Gedenkstein auf dem Nordmarkt erinnert an „mutigen Männer und Frauen … die den Kampf für die Weimarer Republik gegen die Nationalsozialisten führten“. Bei der „Schlacht am Nordmarkt“ am 16. Oktober 1932 starben zwei Menschen durch die SA.

Flagschiff Deutschland? Versenken!

Vorab Treffpunkt: 10:30 Münsterstrasse / Kirchplatz

Mahnwache in Gedenken an Ousman Sey

Mahnwache Ousman Sey
Am gestrigen Dienstag fand auf dem Friedensplatz eine von einer Einzelperson spontan organisierte Mahnwache statt, um an Ousman Sey zu gedenken und Aufklärung über die Umstände seines Todes im Gewahrsam der Dortmunder Polizei zu fordern. Ca. 50 Leute gedachten an Ousman Sey, verteilten Flugblätter und hielten ein Transparent mit der Aufschrift „Warum starb Ousman Sey?“ hoch. Parallel fand in Frankfurt am Main eine von der Initiative Christy Schwundeck (hier verlinken!: http://initiative-christy-schwundeck.blogspot.de) organisierte Mahnwache für Ousman Sey statt. Auch Aktivist_Innen vom Dortmunder Antifa-Bündnis und vom Transnationalen Aktionsbündnis beteiligten sich an der Dortmunder Mahnwache und nutzten die Gelegenheit, um für die Demo am kommenden Freitag zu werben.

Warum starb Ousman Sey? Wir fordern Aufklärung!

call for demonstration

Am 7. Juli starb Ousman Sey, ein 45 jähriger gambischer Herkunft, im Gewahrsam der Dortmunder Polizei. Antirassistische und antifaschistische Gruppen rufen zu einer Demonstration auf und fordern Aufklärung der Todesumstände und der Hintergründe.

In the morning of the 7th July 2012 Ousman Sey, a 45 year old of Gambian origin, died in police custody in Dortmund. Antiracist and antifaschist Groups call for a Demonstration and demand investigation on the circumstances and background of his death.

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